Glombik 1900 bis 1988 – Eine Bildergeschichte
Familienfeier von Familie Glombik und Salich (ca. 1932)

Glombik 1900 bis 1988 – Eine Bildergeschichte

Aus der Haushaltsauflösung meiner Mutter und meines Vaters sind noch etliche hundert lose Bilder und Dokumente in Pappkartons aufgetaucht. Diese Bilder und Dokumente habe ich alle eingescannt und zeitliche, sowie (falls möglich) Orten zugeordnet. Ich habe die alten Fotos durch Postkarten aus dem Internet ergänzt. So tauchen in dieser Bilderfolge Postkarten von Königshütte, dem Geburtsort von Reimund Glombik auf, genauso wie Postkarten aus der Zeit im 3. Reich, als auch aus dem Krieg und der Befreiung durch die Alliierten. Besonders spannende waren die Dokumente von Elfriede Glombik (geb. Salich), Stefan Glombik mit Sohn Reimund. Meine Recherchen zu den Bildern sind noch nicht ganz zu Ende, aber ich wollte Euch diese Sammlung schon mal zeigen. Weitere Informationen folgen dann nach und nach. 

0 Comments
Geschichte einer Flucht aus Schlesien 1945
Familienfoto: Joseph Glombik, Elfriede Glombik (geb. Salich), Auguste Rosalie Glombik (geb. Borowietz), Stanislaus Glombik, Reimund Glombik, Stefan Glombik und in der hinteren Reihe: N.N., N.N., N.N., Auguste Scholtissek (geb. Salich) (Annahme dAG: 1939, Reimund 6 Jahre alt)

Geschichte einer Flucht aus Schlesien 1945

Es ist der 2. Weltkrieg. Noch existiert das 3. Reich und Adolf Hitler treibt das Deutschland immer mehr in die vollständige Zerstörung. Viele Städte sind bereits erheblich ausgebombt. Vom Osten her nähert sich die Rote Armee und aus dem Westen beginnen die anderen Alliiertenstreitkräfte das 3. Reich zur Kapitulation zu zwingen. Die Eltern Elfriede Glombik (geb. Salich) und Stefan Glombik lebten zusammen mit ihrem einzigen Sohn Reimund Glombik (geb. 11.12.1933) in Königshütte (heute Chorzow) in der Sedanstrasse 16 (heute: ul. Swietego pawla). Stefan Glombik arbeitete zu der Zeit in der Hütteütte („Huta Kosciuszko“)  als Elektriker. Am 18.01.1945 wurde durch die Stadt Königshütte eine „Luftsicherheitsmaßnahme“ verhängt und Elfriede Glombik machte sich mit Sohn Reimund in einem eisigen Winter auf den Weg in den Westen. Ziel ist Bremen gewesen, denn hier lebte schon seit der Zeit vor dem Krieg ihre Schwester Gertrud Morawietz (geb. Salich) mit ihrem Ehemann Rudolf Morawietz (Bremen – Rendsburgerstrasse 122).

0 Comments
Close Menu
Close Panel