Zuordnungskriterium für Orte
Geplant hatten wir diese Tour schon vor längerer Zeit. Und dies ist auch nicht die erste Tour unter dem Motto „Der Dok muss raus!“. Zu viert (Phil, Massoud, Benni und ich) wollten wir Bamberg kulinarisch erkunden. Phil musste allerdings kurzfristig absagen. Massoud und ich haben uns schon am Samstag auf den Weg gemacht. Unser erster Stopp war Erlangen. Hier habe ich lange gelebt und studiert.
Für mich ist Berlin nicht nur Arbeit bei der IBB, sondern auch mit den Kollegen Spaß zu haben. So haben wir den Freitag mit einem gemeinsamen Workshop begonnen, um dann den Nachmittag und Abend mit Spiel und Spaß zu verbringen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in den Workshop Räumlichkeiten ging es mit der U-Bahn ins Nikolai-Viertel
Für den Ostersonntag hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen. Unser Ziel war das Schloss Neuenburg (Zetel). Warum Schloss Neuenburg? Oma Karin (Blumenthal) hat in der Zeit von ca. April 1954 bis ca. April 1955 auf Schloss Neuenburg eine Ausbildung auf der Landfrauenschule absolviert. Die Schule war in der Zeit von 1946 bis 1960 auf dem Schloss beheimatet. Hierzu gibt es ein ganzes Fotoalbum von Karin. Auszüge aus dem Album zeige ich Euch unten in dem Artikel angehängt. In dem Album gibt es viele Bilder von den Aktivitäten der Landfrauen-Schülerinnen auf dem Schloss, in der Umgebung und in Wiesmoor. Viele alte Bilder laden zum Schmunzeln ein. Unsere Idee war es, einige Orte aufzusuchen und Fotos nachzustellen.
Unser kleines Osterfeuer fand nun schon zum 36ten Mal statt. Als Gast hatten wir Jürgen eingeladen. In geselliger Runde hatte wir es uns im Zelt, dass seit dem letzten Jahr im Garten stand, gemütlich gemacht. Ein buntes Allerlei aus leckeren Sachen verwöhnte uns an diesem Abend. Basti hatte uns die obligatorische Osterfeuer Jahreszahl aus Baguette-Teig vorbereitet.
Auf der Rückfahrt von Berlin (ich war wieder mal eine Woche bei der IBB in Berlin) nach Kirchhorst habe ich einen kleinen Abstecher zum Schloss Sanssouci gemacht. Den ersten Besuch der Anlage hatte ich ja bereits im Winter 2022 gemacht (Artikel: Berlin und Potsdam im Winter 2022). Das Wetter war richtig bescheiden, was aber auch eine Vorteil hatte, denn es waren kaum Menschen auf dem Gelände und ich hatte den Schlosspark fast für mich alleine. Hier nun einige Bilder zu dem kurzen Abstecher.
Zum gemeinsamen Essen und Bummeln hatten wir uns (Ronja, Sebastian, Hendrik, Katy, Erik und Andreas mit den Hunden) verabredet. Wir hatten einen Tisch zum Mittagessen schon vor Wochen reserviert. Pades Restaurant hat, auch als ehemaliges Sterne-Restaurant, einen guten Ruf. Wir ließen uns von der Küche verwöhnen und haben dann im Anschluss einen kleinen Rundgang durch Verden gemacht. In Verden war ich noch nie wirklich richtig, so dass es eine Menge zu entdecken gab.
Wir haben Jürgens Geburtstag, der bereits am 28. Januar war, in geselliger Runde nachgefeiert. Nach einer privaten Feier bei ihm zu Hause lud er am 04. Februar ins Tropeano Di-vino nach Misburg ein, wo wir hervorragend bewirtet wurden. Bei einem köstlichen Vier-Gänge-Menü mit passenden Weinen verbrachten wir einen rundum gelungenen Abend.
Das Weihnachtsfest bzw. die Weihnachtstage 2022 waren sehr unspektakulär. Die Jungs haben sich um den Tannenbaum gekümmert, die Weihnachtskrippe von Karin und Georg wurde aufgestellt und ich war am Kochen. Zu Heiligabend gab es die obligatorische Weihnachtsgans. Am ersten Weihnachtstag gab es Fisch und am zweiten Weihnachtstag wieder eine leckere Gans. Basti kümmerte sich um den Nachtisch. Die traditionelle Hühnersuppe, nach einem Rezept von Muddi durfte auch nicht fehlen.
Am Montagmorgen bin ich gestartet, um wieder für ein paar Tage vor Ort bei der IBB (Investitions Bank Berlin) zu arbeiten. Die Autobahn war frei, so dass ich pünktlich ankam. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der Kantine ging es mit einem mehrstündigen Workshop los. Die Tage verflogen wie im Flug. Aber nur arbeiten war diesmal nicht angesagt. So waren wir mit einigen (internen) Kollegen am Donnerstag auf dem Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg. Dies war einer von vielen Weihnachtsmärkten in Berlin.
Zu Allerheiligen ging es dies Jahr wieder nach Blumenthal auf den katholischen Friedhof der St. Marien Kirchengemeinde. Leider fiel Ulrike aus, sodass ich ganz alleine für die Familie an den Gräbern unserer Verstorbenen stand. Die Andacht an der Friedhofskapelle begann pünktlich um 16.00 Uhr in gewohnter Weise. Alle seit dem letzten Allerheiligen verstorbenen Gemeindemitglieder und derer, die hier außerdem begraben worden sind, wurden namentlich aufgerufen. Auch Karin (Blumenthal, geb. Siebert) wurde aufgerufen als Verstorbene aus dem Jahr 2022 genannt.