Ausflug in den Harz zur Roßtrappe und dem Hexentanzplatz 2023

Ausflug in den Harz zur Roßtrappe und dem Hexentanzplatz 2023

Harz, Bodetal, Roßtrappe, Hexentanzplatz, Thale & Blankenburg, Sonntag, den 30. Juli 2023

Am Sonntagvormittag ging es mit Mann und Maus in den Harz. Ziel unserer kleinen Tour waren die Roßtrappe und der Hexentanzplatz bei Thale. Wir starteten, wie meistens, mit dem Mittagessen, um dann gestärkt auf die Tour zu gehen. Das Wetter meinte es nur teilweise gut mit uns. Der Himmel war verhangen und ab und zu fielen Regentropfen. Aber das machte nichts. Wir starteten unsere Tour zur Roßtrappe vom Berghotel Roßtrappe aus. Nach nur wenigen Metern wurden wir von der Musik eines Dudelsackspielers empfangen. Das war schon recht skurril. Berg rauf und runter ging es zu einigen Aussichtspunkten. Von hier aus hatte man einen herrlichen Blick ins Bodetal und auf die Bode. Den angeblichen Hufabdruck im Felsen der Roßtrappe hatte wir auch schnell erreicht.

Vom Berghotel Roßtrappe ging es dann mit dem Auto zum Hexentanzplatz. Auch von hier aus hatte man einen sehr schönen Blick in das Bodetal und auf die gegenüber liegende Roßtrappe.

Auf dem Rückweg nach Kirchhorst kamen wir in Blankenburg an einem kleinen Kiosk bzw. „Biergarten“ (Winter’s Baude) vorbei. Hier stärkten wir uns noch mal, um dann die weitere Heimreise anzutreten.

Anmerkung:

[Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Ro%C3%9Ftrappe]

Roßtrappe

Sagenumwobene Klippe bei Thale im Harz / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lage

Die Roßtrappe erhebt sich hoch über das Bodetal im Harz. Sie ist von Thale, Treseburg oder Wienrode aus auf einer Fahrstraße, zu Fuß oder von Thale mit einem Sessellift zu erreichen. Auf dem Felsen befindet sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts das gleichnamige Berghotel Rosstrappe mit Aussichtsterrasse. Nahe dem Hotel liegt die Bergstation des Sessellifts.

In der Nähe liegt die Winzenburg, eine seit der Jungsteinzeit genutzte, 25 Hektar große Fliehburg mit etwa 500 Meter langer Wallanlage aus Felsblöcken und Erdaufschüttung. 1860 wurde dort auch der Winzenburgturm als Aussichtsturm errichtet, der heute nicht mehr zugänglich ist.

Von der Roßtrappe erschließt sich ein Ausblick auf die Felsen des Hexentanzplatzes, die „Steinerne Kirche“, ins Bodetal und Harzvorland mit der Stadt Thale sowie zum Brocken.

Sage

Der Sprungsage nach verfolgte einst der Ritter Bodo von Böhmen die schöne Königstochter Brunhilde, die er gegen ihren Willen heiraten wollte. Brunhilde entfloh auf einem weißen Ross, jedoch tat sich plötzlich vor ihr ein tiefer Abgrund auf. Sie setzte mit einem kühnen Sprung zum jenseitigen Felsen über, wobei sie ihre goldene Krone verlor, die im reißenden Fluss versank. Ihr Verfolger stürzte jedoch in die Tiefe und wurde in einen schwarzen Hund verwandelt, der seitdem im Bodekessel die Krone der Prinzessin bewachen muss. Der Eindruck vom Huf des Pferdes ist noch heute zu sehen. Der Ritter Bodo gab dem Flüsschen den Namen Bode.

Einer Theorie zufolge könnte es sich beim Felseindruck um Verwitterungsreste eines germanischen Opferbeckens handeln. Die Erklärung liefert jedoch die Geologie. Es ist eine sogenannte Granit-Verwitterungsschüssel, wie es sie vergleichsweise auch im nordwestlichen Waldviertel (zum Beispiel der Teufelsstein bei Litschau) oder bei der Kösseine (Haberstein) gibt und die vom Menschen künstlich nachgearbeitet wurde.

[Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Hexentanzplatz_(Harz)]

Hexentanzplatz (Harz)

Plateau über dem Bodetal bei Thale in Sachsen-Anhalt, mit Hotel und Gastronomie / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Geographie und Geschichte

Die Bodetal-Seilbahn führt von Thale aus zum Hexentanzplatz. Dort befindet sich auch das Harzer Bergtheater Thale, eines der ältesten Naturtheater Deutschlands, mit 1.350 Plätzen, das 1903 von Ernst Wachler gegründet wurde. Das Theater wird auf 1.900 Plätze ausgebaut und modernisiert.

Auf dem Plateau befindet sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auch das gleichnamige Berghotel Hexentanzplatz.

Im Museum in der Walpurgishalle, welche auf Anregung des Malers Hermann Hendrich erbaut wurde, werden die Sagenwelt des Harzes und Szenen aus Goethes Faust lebendig. Darin ist auch ein Opferstein mit germanischen Schriftzeichen ausgestellt, der an alte Fruchtbarkeitsriten erinnert.

Über den Hexentanzplatz ziehen sich Reste des Sachsenwalles. Dabei handelt es sich um eine 150 m lange Trockenmauer aus Granitsteinen von einst 2 m Höhe. Sie wurde etwa 750 bis 450 v. Chr. errichtet. Die Mauer schirmte Teile des erhöhten Geländes des Hexentanzplatzes ab und diente vermutlich als Fliehburg.

Außerdem befindet sich dort der Tierpark Hexentanzplatz, der die Artenvielfalt der Harzregion mit vielen verschiedenen Tierarten repräsentiert, der Alpine-Coaster Harzbob sowie unterhalb des Bergtheaters die Homburgswarte.

Der Hexentanzplatz ist angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem v. a. in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Der Überlieferung nach wurde der Platz, zur Kontrolle des Verbots, von fränkischen Soldaten bewacht, die von als Hexen verkleideten und auf Besen anreitenden Sachsen verjagt wurden. Ein weiterer alter Kultplatz der Sachsen befindet sich auf dem Brocken.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es am Hexentanzplatz das gleichnamige Berghotel mit Restaurant und Biergarten. Heute sind hier auch einige Souvenir-Geschäfte dazu gekommen. Auf dem Großparkplatz mit Stromtankstelle wird ab 2022 ein neues Parkdeck gebaut. Künftig werden 750 Parkplätze zur Verfügung stehen, bislang waren es 480 Stellplätze für Autos und 12 für Busse.

Auf dem Hexentanzplatz wird jedes Jahr die Walpurgisnacht gefeiert.

[Archiv: 2023-07-30 Ausflug in den Harz zur Roßtrappe und dem Hexentanzplatz]

Dr. Glombik Andreas

Andreas wurde am 24.07.1961 in Bremen-Blumenthal geboren. Er studierte in Erlangen-Nürnberg, am Paul-Scherrer Institut (CH), am Rutherford Appleton Laboratory (Oxford, Didcot, UK). Heute arbeitet er als Unternehmensberater bei der macros Consulting Group. Mobil: +49 170 331 2221

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