Siebenstein Häuser, 18. September 2011
Mit Lynn und Hund Barney ging es an diesem Tag zu den „Sieben Steinhäusern“ auf dem Truppenübungsplatz Bergen. Die Grabanlage kann man sich nur am Wochenende oder an Feiertagen ansehen, da dann kein Schießbetrieb auf dem Gelände statt findet.
Zitat: Wikipedia
Die Sieben Steinhäuser befinden sich etwa in der Mitte des Truppenübungsplatzes Bergen zwischen Bad Fallingbostel im Nordwesten und Bergen im Osten.
Die Großsteingräber stehen zwischen etwa 56 m ü. NN und 67 m ü. NN. Vorbei an der Gräbergruppe fließt in Nord-Süd-Richtung der „Hohe Bach“, der einen nordöstlichen Zufluss der Meiße im Einzugsgebiet der Aller darstellt.
Geschichte
Die Grabanlage Sieben Steinhäuser wurde im 3. Jahrtausend v. Chr. in der Epoche der neolithischen Trichterbecherkultur von sesshaften Bauern errichtet. Die große Grabanlage D zeigt Ähnlichkeiten mit französischen Grabanlagen, die anderen vier Gräber entsprechen denen des Elbe-Weser-Dreiecks. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1720 durch den Archäologen und Reiseschriftsteller Johann Georg Keyßler. 1823 erreichte der damalige Fallingbosteler Oberamtmann Heinrich von Quintus-Icilius die Unterschutzstellung der Anlage. Der Heimatschriftsteller, Journalist, Herausgeber und Zeitschriftengründer August Freudenthal sorgte mit seinen Reiseberichten dafür, dass die Siebensteinhäuser allgemein bekannt wurden. Bevor der Truppenübungsplatz angelegt wurde, waren diese in der Jungsteinzeit aus Findlingen errichteten Felsbauten ein beliebtes Wanderziel.
Zwar spricht man traditionell von den „Sieben Steinhäusern“, tatsächlich aber handelt es sich nur um fünf. Da auch eine Abbildung von 1744 nur fünf Gräber zeigt, geht man heute davon aus, dass die „magische Zahl“ Sieben im übertragenen Sinn für eine größere Anzahl verstanden werden muss, wie beispielsweise in der Redewendung Siebensachen. Der Heimatforscher Hans Stuhlmacher allerdings schrieb in seinem Buch Die Heidmark (1939) noch:
[Archiv: 2011-09-18 Ausflug mit Lynn zu den Sieben Steinhäusern]