Birgit auf Studienreise in Lettland 1994
Birgit am Strand bei Mezciems (Lettland)

Birgit auf Studienreise in Lettland 1994

Lettland,  September 1994

Birgit hatte während ihres Studium in Erlangen am Institut für Werkstoffwissenschaften (WW III) ein Forscherehepaar (Jasna? und NN.) aus Lettland kennengelernt. Von dem Ehepaar wurde Birgit zu einem Besuch nach Lettland eingeladen. Interessante Orte wurden besucht, wie Schloss Rundāle (auch: Schloss Ruhenthal, lettisch Rundāles pils), Ethnologisches Freilichtmuseum Riga, Strand bei Mezciems (Lettland), Riga und die Burgruine Turaida (Lettland). Gewohnt wurde wohl auch bei dem Forscherehepaar in Mezciems (Lettland), Nogazes Iela 54.

Anmerkung: ich habe relativ lange gebraucht, um die Orte wieder zu finden. Letztendlich ist es aber Dank Google und Streetview gelungen.

Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rund%C4%81le

Schloss Rundāle

Schloss Rundāle (auch: Schloss Ruhenthal, Schloss Ruhental und Schloss Ruhendahl, lettisch Rundāles pils) ist ein seit 1920 im Staatsbesitz befindliches Barockschloss in der lettischen Region Semgallen, nahe der Stadt Bauska. Es wird oft als das Versailles des Baltikums bezeichnet.

Das Schloss Rundāle gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern des Barocks und des Rokoko in Lettland. Es wurde nach dem Vorbild des französischen Schlosses Versailles gestaltet. Das dreiflüglige und zweistöckige Schloss beherbergt auf fast 7000 m² 138 Zimmer und Säle. Der Schlosspark ist ebenfalls im französischen Stil angelegt.

Der Bau des Schlosses wurde von der russischen Zarin Anna Iwanowna veranlasst und sollte als Sommerresidenz des kurländischen Herzogs Ernst Johann Biron dienen. Mit dem Entwurf wurde der russisch-italienische Architekt und Baumeister am Zarenhof Bartolomeo Francesco Rastrelli beauftragt, der bereits die Pläne für den Winterpalast der Eremitage in St. Petersburg erstellt hatte. Der Grundstein wurde 1735 gelegt, die Bauarbeiten dauerten zunächst bis 1740. Der Schlosspark wurde ebenfalls nach Rastrellis Vorgaben im französischen Stil angelegt und mit 328.185 Linden bepflanzt. Biron nutzte das Schloss nur drei Jahre lang, da er nach dem Tod der Zarin Anna nach Sibirien verbannt wurde. Erst mit der Machtübernahme durch Zarin Katharina II. konnte Biron nach Kurland zurückkehren. Zwischen 1763 und 1768 wurden wieder Bauarbeiten am Schloss durchgeführt und vor allem die Inneneinrichtung fertiggestellt. Die Gestaltung der Innenräume lag in den Händen der in St. Petersburg ansässigen italienischen Maler Francesco Martini und Carlo Zucchi sowie des Berliner Bildhauers Johann Michael Graff. Nach dem Tode Birons nutzte dessen Sohn, Herzog Peter von Biron, das Schloss bis 1795. Nachdem das Herzogtum Kurland und Semgallen 1795 vom Russischen Reich annektiert und das Herzogshaus Biron von Curland finanziell abgefunden worden war, übergab die Zarin das Schloss ihrem Günstling Graf Platon A. Subow. Zuvor hatte Peter von Biron den größten Teil des Inventars bereits beiseitegeschafft. Später kam das Schloss in den Besitz der Familie Schuwalow. Im Rahmen der lettischen Agrarreform wurde das im Ersten Weltkrieg beschädigte Schloss 1920 enteignet und ging in den Besitz des lettischen Staates über. Wohnungen und eine Grundschule wurden in den Gebäuden eingerichtet. 1933 wurde es dem Lettischen Historischen Museum übergeben, und es wurden einige Renovierungsmaßnahmen begonnen. Den Zweiten Weltkrieg überstand Rundāle äußerlich unbeschädigt, es wurde jedoch in den Nachkriegsjahren als Kornspeicher genutzt, und damit ging ein Großteil der wertvollen Inneneinrichtung zugrunde. 1972 wurde das Schlossmuseum Rundāle gegründet und mit umfangreichen Restaurierungsarbeiten begonnen.
 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Turaida

Turaida (deutsch: Thoraida oder Treyden) ist ein Ortsteil der Stadt Sigulda in Lettland und besteht hauptsächlich aus der Burg und Tourismuseinrichtungen.

Der Stadtteil liegt auf dem linken Ufer der Gauja und wurde 1953 eingemeindet. Es gibt auch noch die Ortschaft Turaida, die aber zum Verwaltungsbezirk Krimulda gehört.

Geschichte Burg Turaida

Der Name Turaida kommt vom livischen „Tarapita“ und wird als Gottesgarten übersetzt. Auf Anordnung des Erzbischofs Albert von Riga ließ Bischof Philipp von Ratzeburg im Jahre 1214 die Burg Fredeland auf den Resten einer livischen Holzburg errichten; sie diente auch als Gegengewicht zur Burg des Schwertbrüderordens am gegenüberliegenden Ufer des Flusses.[1] Sie war bewohnt, bis sie im Jahr 1776 mit Ausnahme des Turms abbrannte. Seit 1953 wird die Anlage rekonstruiert; heute ist sie mit Museum, Park, Skulpturengarten, Holzkirche und einigen rekonstruierten Bauernhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert ein beliebter Ausflugsort. Das Gelände ist auch mit der einzigen Seilbahn Lettlands von Sigulda aus zu erreichen.

[Album: 1994-09-01 Birgit auf Studienreise in Lettland]

Dr. Glombik Andreas

Andreas wurde am 24.07.1961 in Bremen-Blumenthal geboren. Er studierte in Erlangen-Nürnberg, am Paul-Scherrer Institut (CH), am Rutherford Appleton Laboratory (Oxford, Didcot, UK). Heute arbeitet er als Unternehmensberater bei der macros Consulting Group. Mobil: +49 170 331 2221

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Close Menu
Close Panel