Oxford, London Mai 1989
Mit dem Flugzeug aus Bremen angereist, besuchten mich Ulrike und Muddi während meines Studienaufenthaltes in England. Sie wohnten bei mir mit im Haus, das in der Nähe von Oxford, im Ort Abingdon-on-Thames liegt. Abingdon ist eine Stadt mit 36.626 Einwohnern in der Grafschaft Oxfordshire in Südostengland. Die Stadt liegt an der Themse etwa 9 km südlich von Oxford und 8 km nördlich von Didcot. Sie ist der Hauptort des Vale of White Horse District. Die genaue Adresse weiss ich leider nicht mehr. Unsere Doppelhaushälfte lag aber nicht weit von einem Friedhof entfernt. Muddi von dem Friedhof erzählt und davon gesprochen, das sie mit Leuten geredet hatte. Wenn das alles so richtig ist, dann ist das der Friedhof im Eck zwischen Spring Road und Cemetry Road. Es könnte dann die Westfields Road gewesen sein (mittlerweile gibt es für die Gegend von Google einen Streetview), in der ich gewohnt habe.
Von Abingdon haben wir dann Ausflüge unternommen. Als fahrbaren Untersatz konnten wir den alten VW Bus von Bardo nehmen. Wer im hinteren Teil des Fahrzeuges sass, der durfte auf alten Kinositzen PLatz nehmen und sich mit einem „Gurt“ auf Sitz festmachen. Wir haben Abstecher nach Oxford, London, an die Küste und ins Institut (RAL) gemacht.
[Archiv: 1989-05-01 Ulrike und Muddi in England]
Ulrike Glombik
28 Jan. 2018Hallo Andreas,
Mudi und ich waren vom 19.05. bis zum 22.05.1989 bei Dir zu Besuch. Es war nämlich ein Geburtstagsgeschenk vom Chef zu meinem 21ten Geburtstag. Mudi und ich sind mit der „Air Bremen“ von Bremen zum „Gatwick Airport“ geflogen. Wir waren nur mit fünf Passagieren an Bord, so wurden wir besonders mit First Class Essen verwöhnt, Champagner und Fensterplätzen. Wir sind nur auf dem Rückflug (da waren wir zu dritt) noch besser versorgt worden. Da es relativ kleine Maschinen waren, konnten wir tiefer fliegen und so einen schönen Eindruck von der Englischen Landschaft mit ihren Herrensitzen gewinnen.
Nachdem Du uns vom Flughafen abgeholt hattest, haben wir erst eine U-Bahn Fahrt durch den Londoner Untergrund gemacht, bevor wir eine Sightseeing Tour im typischen offenen roten Omnibus durch London unternommen haben. Per Bus (mit deutschsprachigen Erklärungen über unsere Kopfhörer) haben wir alles gesehen: Piccadilly Circus, Buckingham Palace, St. Paul’s Cathedral, Westminster Abbey, The Houses ao Parliament, Trafalgar Square, die Themse, …
Es war ein toller erster Tag. Abends waren wir in einem Pub, zum Bier trinken. Ich glaube, es hieß „Red Air Ballon“. In der Nähe war auch ein kleiner Marktplatz mit einem Imbisswagen, an dem wir an einem Abend „Fish and Chips“, in Zeitungspapier eingetütet, gegessen haben.
Am nächsten Morgen hast Du uns ein typisch Englisches Frühstück mit „Sausages and baked beans“ gemacht. Das Problem vorab war nur, dass uns die Mudi verloren gegangen war. Wir beide hatten länger geschlafen und Mudern hatte sich alleine zu einem nahegelegenen Friedhof aufgemacht und sich verlaufen. Zum Glück konnte einer Deiner Nachbarn etwas Deutsch und dessen kleine Tochter hat Mudern „nach Hause“ gebracht. Nach der Stärkung hast Du uns dann das „Rutherford Lab.“ gezeigt. Riesige Hallen mit zig Kilometern Kabeln und Platinen. Ich weiß bis heute nicht so genau, was wir gesehen haben. Ich weiß nur, dass es sehr imponierend war.
Am nächsten Tag ging es in den Nationalpark „White horse hill“. Wir konnten schön wandern, bevor es weiter nach Oxford ging. Tolle Studentenstadt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir gewünscht, eines Tages hier mal zu studieren. Auch haben wir den berühmten Oxford-8ter auf dem Wasser gesehen. Sehr idyllisch. Wir waren in einem kleinen Café zum Abschluss Kuchen essen.
Am nächsten Tag nochmal ein bisschen Sightseeing in London und dann ab zum Flughafen und nach Hause.
Es waren sehr schöne Tage. An dieser Stelle noch einmal „Vielen Dank Andreas, für diesen schönen Aufenthalt“ und „Vielen Dank Chef, für das klasse Geschenk“.
Ich weiß nur, dass ich durch die Klimaanlage im Flugzeug so erkältet war, dass ich krank zur Arbeit zur BLG musste.
Greets, Ulrike