Die Bilder stammen aus einer unsortierten Bildersammlung von Hedwig Conradi (geb. Pawlik) und Wilhelm Conradi. Sie sind etwa aus der Zeit von 1917 bis 1980. Zu sehen sind einige Familienfotos von Ludwig Conradi mit seinen Kindern (Wilhelm, Paul, Katharina, etc.), sowie Bilder aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, Fotos eines Firmenjubiläums von Wilhelm Conradi, Bilder aus Offleben, Borkum und von der Weser.
Emden, den 1.3.1943
Lebenslauf (Wilhelm Conradi)
Ich wurde geboren am 3.8.1900 zu Senftenberg
Kr. Calau als Sohn des Bahnmeisters Ludwig Conradi.
Von 1906 – 12 besuchte ich die Volksschule in Schöningen
Kr. Helmstedt. Von 1912 – 18 (war ich Schüler) besuchte die
Gymnasien zu Helmstedt und Heiligenstadt. Nach Erreichung
der Obersekunda-Reife wurde ich zum Militärdienst einberufen.
Meine berufliche Ausbildung erhielt ich nach meiner
Entlassung vom Militär 1919 bei der Firma Franz Kühne
Maschinenfabrik, Elektro-Abt. in Heiligenstadt. Nach
Beendigung meiner Lehrzeit war ich dort noch 1/2 Jahr als
Monteur tätig. In den folgenden Jahren war ich bei der
Firma Ruhstratt Göttingen, AEG Schwerin, und Bremer-
Woll-Kämmerei als solcher tätig. Seit 1936 bin ich bei der
Firma Siemens Schuckert T.B. Bremen beschäftigt, mit Ausnahme
der Zeit von August 1939 bis März 1940, in der ich zum
Heeresdienst eingezogen war. Da ich zur Zeit eine Montag
hier in Emden ausführe, nehme ich seit Oktober an dem
Vorbereitungskurs zur Meisterprüfung teil, und führe
zur Zeit eine Montage in Emden aus.
Wilhelm Conradi.
Anmerkungen (Dr. Andreas Glombik): dies sind möglicherweise die heutigen Adressen aus dem Lebenslauf von Wilhelm Conradi.
Maschinenfabrik Franz Kühne – 37308 Heiligenstadt – Wilhelmstrasse 305
Johann Georg Lingemann Gymnasium – 37308 Heiligenstadt – Bahnhofstrasse 17
[Archiv: 1908-05-01 1917 Hedwig Wilhelm Conradi KstNr.01]